edu.card – der innovative Schülerausweis

   Neben der
* Ausweis- und Freifahrtsfunktion werden als weitere Funktionskomponenten in Zukunft vor allem
* Authentifizierungs-Verfahren, einfache Signaturen
* Zutrittsberechtigungen
* Self-Service-Automaten, Kopierzähler, elektronische Geldbörse,
* Drucken von Schulbestätigungen etc.
* kontaktloses Zugangssystem (etwa zu EDV-Räumen)
möglich sein.

 

Die Einführung der edu.card an der HTBLA Eisenstadt erfolgte im Rahmen der Schulautonomie auf Grund eines Beschlusses des Schulgemeinschaftsausschusses im Schuljahr 2005/2006.

 

Funktionen des Schülerausweises:

 

* Ausweis- und Identifikationsfunktion
Die auf der Karte aufgedruckten Daten sowie ein Foto weisen Sie als
   Schüler(Schülerin) der HTBLA Eisenstadt aus. Da die auf jeweils
   ein Semester ausgestellte Gültigkeit des Ausweises durch ein
   besonderes Druckverfahren weiter verlängert werden kann,
   ist die Karte mehrere Jahre verwendbar. Schulbestätigungen
   können dann vom Schüler selbst über ein Infoterminal ausgedruckt werden.

Auch der so genannte "Raucherpass" der HTBLA Eisenstadt wird durch eine besondere Kennzeichnung auf der Edu.card ersetzt werden.
  
* Zahlungsfunktion
Durch die Integration eines standardisierten Chips, über den auch alle
   Bankomatkarten verfügen, steht Ihnen eine elektronische Geldbörse
   zur Verfügung. Durch deren Einsatz ist sowohl das Bezahlen im
   Schulbereich als auch bei allen anderen österreichischen Quick-Terminals
   (Billa, Merkur, etc.) möglich. Aufwändiges Bargeldhandling entfällt. Selbstverständlich kann die Karte (elektronische Geldbörse)
an allen Bankomatkassen der Banken aufgeladen werden. In Zukunft soll auch die bargeldlose Bezahlung am Schulbuffet möglich werden.

 

* Kopierfunktion
   Durch den auf allen Ausweisen enthaltenen Kopierzähler steht  nach
   Bezahlung eines Kopierbeitrages jedem Inhaber einer edu.card der Kopierer
   des Elternvereines zur Verfügung. Es wird auch eigene (blaue) Edu.cards als gemeinsame "Klassenkopierkarten" geben. Diese werden gegen eine Kaution in der Direktionskanzlei ausgegeben. Da die Kopierguthaben auf einem zentralen Server verwaltet werden, geht auch bei einem Verlust der Karte ein eingezahltes Kopierguthaben nicht verloren.

 

* Funktion als Fahrausweis der Verkehrsbetriebe (VOR etc.)
Derzeit laufen die Verhandlungen mit den (politisch) Verantwortlichen, um den elektronischen Schülerausweis auch gleichzeitig als Fahrausweis verwenden zu können. Die zu benützenden Linien können auf ein wiederbeschreibbares, bereits dafür vorgesehenes Feld aufgedruckt werden. Bei einer Einigung mit den Verkehrsbetrieben kann dadurch der derzeit vorhandene immense Verwaltungsaufwand wesentlich reduziert werden, womit die Fahrausweise rasch zur Verfügung stehen.

 

* Zugangsberechtigung – ein Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit
Die edu.card wird als Schlüssel zu sensiblen und nicht frei zugänglichen Bereichen und Geräten dienen (z.B. EDV-Räume, Labors, usw.)

 

* Datenschutz
Im Projekt wurde dem Datenschutz höchste Priorität zugeordnet. Auf der Karte werden keine anderen personenbezogenen Daten als jene, die auf der Karte ohnehin aufgedruckt sind, gespeichert!

 

* Kosten
Da die Produktion der Karte Kosten verursacht, wird ein entsprechender Beitrag eingehoben.

 

* Layout der Karte
Das Layout der Ausweise sowie die Farbgestaltung wurden gemeinsam mit dem BMBWK entwickelt.

 

Bitte beachten Sie:

 

Die Karte ist ein Wertgegenstand, mit dem Sie sorgsam und gewissenhaft umgehen sollen. Da Sie sich im Schulgebäude fallweise ausweisen müssen und die beschriebenen Zugangsberechtigungen auf der Karte enthalten sind, ist diese immer mitzunehmen! Bei Verlust oder Beschädigung muss voller Kostenersatz geleistet werden!

Die als Schülerausweis gelieferten Karten sind nicht weichmacherresistent und dürfen nur in extra für Plastikkarten vorgesehenen Plastikhüllen verwahrt werden.
Eine Aufbewahrung in PVC Plastikhüllen die Weichmacher enthalten, kann zu einer Sprödigkeit der Karten führen. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Austausch der Karte.

 

Die HTBLA Eisenstadt ist mit unter den ersten Schulen Österreichs, die dieses vom Bundesministerium unterstützte, innovative Projekt durchführen.

Wir bedanken uns vor allem bei unserem Elternverein, der diese Einführung tatkräftig unterstützt hat - und hier speziell bei Herrn Jürgen Mauch, der massgeblich bei der Planung und Organisation mitgewirkt hat.

Wir bedanken uns auch bei unseren Sponsoren, den Firmen GISCH EDV, MAXDATA und BLAGUSS, die uns finanziell bei der Einführung unterstützt haben.

Das BMBWK hat durch eine ausserordentliche Projektfinanzierung den Ankauf der notwendigen Spezialhardware (Touchscreen-Terminals, Spezialdrucker) ermöglicht, ohne das Schulbudget zu sehr zu belasten. Danke! (FAM)